Berufsunfähigkeit entscheidet darüber, wie es für einen Menschen weitergeht, wenn er nicht mehr arbeiten kann. Das ist die Arbeit, in die Du bei uns einsteigst.
Wenn jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, verändert sich alles. Das Einkommen. Die Selbstwahrnehmung. Die Frage, wovon eine Familie lebt. In genau diesem Moment trifft der Mensch auf eine Versicherung, die nicht zahlen will. Wir vertreten ihn — und nur ihn. Wenn Du Dein Referendariat bei uns machst, lernst Du, wie diese Auseinandersetzungen wirklich laufen. Und Du übernimmst früh Verantwortung dafür.
Hinter jedem Fall steht ein Mensch, dessen Berufsleben gerade endet. Hinter jedem Versicherer steht eine Abteilung, deren Job es ist, nicht zu zahlen. Dazwischen sitzen wir. Und Du, wenn Du willst.
Du arbeitest hier nicht parallel zur Wirklichkeit. Du arbeitest an Akten, die wirklich laufen — bei Mandantinnen und Mandanten, die wirklich darauf warten, dass jemand für sie kämpft. Was Du formulierst, geht raus. Was Du übersiehst, hat Folgen. Beides ist Teil der Lernkurve.
Berufsunfähigkeitsrecht kommt im Studium nicht vor. Im Staatsexamen kaum. Wer hier anfängt, lernt einen Bereich, in dem in ganz Deutschland nur eine Handvoll Kanzleien wirklich zu Hause ist. Wir gehören dazu. Im Münchener Anwaltshandbuch für Versicherungsrecht — dem Standardwerk — haben Oliver Ostheim und Oliver Klaus-Weidenbach das BU-Kapitel geschrieben.
„BU-Recht kam in meinem Studium überhaupt nicht vor. Hier habe ich gelernt, was in keinem Lehrbuch steht."
— Saskia Muth, Rechtsanwältin und ehemalige Referendarin
Du arbeitest nicht in einem Großraum mit drei Hierarchieebenen über Dir. Du arbeitest mit den beiden Inhabern — und mit dem Team, das die Fälle trägt. Wenn Du eine Frage hast, gehst Du zwei Schritte. Wenn Du etwas falsch verstanden hast, merkst Du es am gleichen Tag.
BU-Mandate liest man nicht mit nur einer juristischen Brille. Du wirst ärztliche Befunde lesen, Versicherungsbedingungen mit Berufsbildern abgleichen und Prozessstrategie entwickeln. Diese Kombination aus den drei Fachanwaltschaften Versicherungsrecht, Medizinrecht und Sozialrecht gibt es in dieser Form selten. Wer hier ein paar Monate gearbeitet hat, denkt anders über Recht als vorher.
Bei uns formulierst Du nicht das, was nachher jemand drei Stufen über Dir umschreibt. Du schreibst Entwürfe für reale Schriftsätze, die wir gemeinsam in den letzten Schliff bringen — und dann unterschreiben. Das ist anstrengend. Und es ist der schnellste Weg, ein Gespür für Prozessführung zu entwickeln.
Nein. Im Gegenteil. Wer BU-Recht beherrscht, beherrscht ein Feld, in dem fachlich begründete Tiefe rar ist. Daraus wird in der Regel keine Sackgasse, sondern eine seltene Position: in der Kanzlei, in einer eigenen Spezialisierung, in der Versicherungswirtschaft, in der Rechtsabteilung großer Unternehmen, in der Wissenschaft. Spezialisierung ist heute der Karriereweg mit der höchsten Halbwertszeit — nicht der mit der kürzesten.
Wie ein Referendariat bei uns konkret aussieht — und für wen es passt — liest Du hier.
Es gibt bei uns keinen typischen Akten-Stapel, den Du der Reihe nach abarbeitest. Es gibt echte Mandate, die laufen. Du bekommst eine E-Akte — wir arbeiten komplett papierlos — und daraus entsteht Deine Arbeit: ein Anspruchsschreiben entwerfen, eine ärztliche Stellungnahme auswerten, eine Klage vorbereiten. Was Du schreibst, besprechen wir. Was wir gemeinsam schärfen, geht raus.
Ein normaler Dienstag heißt: Mandatsgespräche, viel Telefon, viel Konkretes. In den Gesprächen geht es selten nur um Paragrafen — es geht um Menschen, deren Berufsleben gerade kippt, und oft um sehr Privates. Dazwischen schreibst Du an Deinen Entwürfen. Du arbeitest nicht im Wochentakt vor Dich hin: Wege sind kurz, Rückfragen werden schnell geklärt, und was unklar ist, besprechen wir, bevor es zum Problem wird. Es ist abwechslungsreich, es ist getaktet, und niemand nimmt Dir die Selbstorganisation ab — aber Du wirst dabei nicht allein gelassen.
Und es wird noch direkter. Wir arbeiten an einem Format, das Dich früher und enger an den echten Mandantenkontakt bringt als üblich. Mehr dazu, wenn Du bei uns anfängst.
Berufsunfähigkeitsrecht kommt im Studium nicht vor, im Staatsexamen kaum, und Versicherungsrecht insgesamt bleibt eine Randnotiz. Wer bei uns anfängt, betritt fachliches Neuland — und lernt es dort, wo es wirklich praktiziert wird. In Deutschland gibt es nur eine Handvoll Kanzleien, die in diesem Feld zu Hause sind. Wir sind eine davon.
Du lernst nicht, „irgendwie" ein Anspruchsschreiben zu formulieren. Du lernst, wie ein Anspruchsschreiben und eine Klage nach unseren Qualitätsstandards aufgebaut sind — und warum. Diese Standards bekommst Du nicht als Skript, sondern in der gemeinsamen Besprechung Deiner eigenen Entwürfe. Das ist langsamer als Abschreiben und schneller als alles andere.
Den meisten Berufseinsteigern fehlt ein Gefühl dafür, was Recht kostet und einbringen muss. Bei uns lernst Du beides: wie man einem Menschen in einer existenziellen Lage hilft — und wie man dabei wirtschaftlich arbeitet. Diese Balance ist kein Widerspruch. Sie ist der Unterschied zwischen einer Kanzlei, die hält, und einer, die es nicht tut.
Nach drei Monaten liest Du eine ärztliche Stellungnahme nicht mehr wie ein Laie, sondern wie jemand, der weiß, worauf der Versicherer hinauswill. Du erkennst, ob ein Berufsbild zur Versicherungsbedingung passt. Du entwirfst ein Anspruchsschreiben, das in Struktur und Ton sitzt. Und Du weißt, was ein Mandat tragen muss, damit eine Kanzlei davon leben kann. Nichts davon stand in Deinem Examen.
Wir sind nicht für jeden die richtige Kanzlei. Und das ist gut so. Damit Du es selbst einschätzen kannst, sagen wir es offen.
„Geblieben bin ich wegen des Kollegiums und der Art, wie hier miteinander umgegangen wird — nicht zugeknöpft. Man bekommt große Freiheiten und wird trotzdem geführt. Beides zusammen findet man selten."
— Saskia Muth, Rechtsanwältin und ehemalige Referendarin
„Wenn Du herkommst: keine Angst vor neuen Menschen. Kommunikation ist hier alles. Wenn Du das mitbringst, fühlst Du Dich schnell aufgehoben."
— Rebecca Vollmer
Was aus einem Referendariat bei uns werden kann — und wie Du den ersten Schritt machst — liest Du hier.
Wir suchen keine Aushilfen für ein paar Monate. Wir suchen Menschen, die bei uns anfangen und bleiben wollen. Deshalb behandeln wir ein Referendariat bei OK nicht als Durchlaufstation, sondern als Anfang. Wer zu uns passt, soll bei uns Anwältin oder Anwalt werden — in einem Feld, das kaum jemand so beherrscht wie wir. Wir bauen unsere Leute selbst auf.
Wer BU-Recht wirklich beherrscht, hat etwas, das selten ist: begründete fachliche Tiefe in einem Feld, in das nur wenige hineinkommen. Daraus wird keine Sackgasse, sondern Auswahl. Drei Wege, die sich öffnen:
Du wächst bei uns vom Entwurf zum eigenen Mandat, zur Fachanwaltschaft, perspektivisch in Verantwortung für eigene Fälle und Mandanten. Spezialisierung ist hier kein Nebenweg, sondern der Hauptweg.
BU- und Versicherungsrecht ist gefragt — in der Versicherungswirtschaft, in den Rechtsabteilungen großer Unternehmen, überall dort, wo dieselben Fragen von der anderen Seite gestellt werden. Wer sie von unserer Seite kennt, ist dort eine seltene Besetzung.
Manche gehen noch tiefer: eigene Fachanwaltschaft, wissenschaftliche Arbeit, Lehre. Dass das geht, zeigt unsere eigene Arbeit — im Münchener Anwaltshandbuch für Versicherungsrecht, dem Standardwerk, stammt das BU-Kapitel von Oliver Ostheim und Oliver Klaus.
Spezialisierung ist heute der Karriereweg mit der höchsten Halbwertszeit. Nicht der mit der kürzesten.
Du bekommst bei uns früh viel Freiheit — und Du wirst dabei geführt. Das ist kein Widerspruch, sondern unser Modell: eigenständig entwerfen, gemeinsam schärfen, Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Du lernst von Menschen, die ihr Fach auf Standardwerk-Niveau beherrschen, und Du hast kurze Wege zu ihnen. Genau diese Mischung ist der Grund, warum die meisten, die bei uns anfangen, bleiben.
Dann lass uns reden. Ein Satz genügt für den Anfang.
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