Berufsunfähigkeit entscheidet darüber, wie es für einen Menschen weitergeht, wenn er nicht mehr arbeiten kann. Das ist die Arbeit, die Du bei uns als Rechtsanwaltsfachangestellte oder Rechtsanwaltsfachangestellter mitträgst.
Wenn jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, verändert sich alles. Das Einkommen. Die Selbstwahrnehmung. Die Frage, wovon eine Familie lebt. In genau diesem Moment trifft der Mensch auf eine Versicherung, die nicht zahlen will. Wir vertreten ihn — und nur ihn. Als Rechtsanwaltsfachangestellte oder Rechtsanwaltsfachangestellter bist Du oft die erste Stimme, die er bei uns hört — und Du sorgst dafür, dass in seinem Verfahren nichts liegen bleibt.
Hinter jedem Fall steht ein Mensch, dessen Berufsleben gerade endet. Hinter jedem Versicherer steht eine Abteilung, deren Job es ist, nicht zu zahlen. Dazwischen sitzen wir. Und Du, wenn Du willst.
Du arbeitest bei uns nicht an Aktenbergen, die irgendwann jemand anschaut. Du hältst Mandate zusammen, die wirklich laufen — für Mandantinnen und Mandanten, die darauf warten, dass jemand für sie kämpft. Was Du im Blick behältst, trägt. Was Du übersiehst, hat Folgen.
Berufsunfähigkeitsrecht ist ein Feld, in dem in ganz Deutschland nur eine Handvoll Kanzleien wirklich zu Hause ist. Wir gehören dazu. Im Münchener Anwaltshandbuch für Versicherungsrecht — dem Standardwerk — stammt das BU-Kapitel von Oliver Ostheim und Oliver Klaus.
„Wenn Du herkommst: keine Angst vor neuen Menschen. Kommunikation ist hier alles. Wenn Du das mitbringst, fühlst Du Dich schnell aufgehoben.“
— Rebecca Vollmer
Du arbeitest nicht in einem Großraum mit drei Hierarchieebenen über Dir. Du arbeitest mit den beiden Inhabern — und mit dem Team, das die Fälle trägt. Wenn Du eine Frage hast, gehst Du zwei Schritte. Und was Du am Telefon erfährst, landet ohne Umweg dort, wo es gebraucht wird.
Wir arbeiten mit der E-Akte. Kein Papierstapel, kein Suchen im Regal: Was Du für einen Fall brauchst, hast Du auf dem Bildschirm. Das macht die Arbeit schneller — und die Verantwortung für saubere Akten und Fristen nicht kleiner.
Bei Dir laufen viele Fäden zusammen: Mandanten, Anwälte, Versicherer, Gerichte. Du behältst den Überblick und hältst die Fristen — und wenn es eng wird, sind die Anwältinnen und Anwälte zwei Schritte entfernt. Das ist anspruchsvoll. Und es ist genau die Art Arbeit, bei der man merkt, dass sie zählt.
Nein. Berufsunfähigkeitsrecht lernt man nicht in der Ausbildung, sondern am Mandat. Was Du mitbringen musst, sind Sorgfalt, Organisationstalent und Freude am Umgang mit Menschen. Das Fachliche lernst Du bei uns — an echten Fällen, mit kurzen Wegen zu den Anwälten und mit Kolleginnen, die dieses Feld seit Jahren kennen.
Es gibt bei uns keinen typischen Akten-Stapel, den Du der Reihe nach abarbeitest. Es gibt echte Mandate, die laufen — in der E-Akte, komplett papierlos. Und es gibt Menschen, die anrufen, weil sie nicht mehr weiterwissen. Daraus entsteht Deine Arbeit: ein Erstgespräch aufnehmen, Unterlagen anfordern, Fristen notieren, Schreiben für die Anwältinnen und Anwälte vorbereiten.
Ein normaler Dienstag heißt: viel Telefon, viel Konkretes, viel Organisation. In den Gesprächen geht es selten nur um Formalien — es geht um Menschen, deren Berufsleben gerade kippt, und oft um sehr Privates. Dazwischen hältst Du die Akten aktuell und bereitest vor, was die Anwältinnen und Anwälte brauchen. Wege sind kurz, Rückfragen werden schnell geklärt, und was unklar ist, besprechen wir, bevor es zum Problem wird. Es ist abwechslungsreich, es ist getaktet — und niemand nimmt Dir die Selbstorganisation ab.
Nach drei Monaten kennst Du die typischen Stationen eines BU-Falls — vom Leistungsantrag über die Nachprüfung bis zur Klage. Du weißt, welche Fristen zählen, welche Unterlagen ein Versicherer anfordert und wie man einen Menschen in einer schwierigen Lage am Telefon auffängt. Und Du kennst Dich in einem Spezialgebiet aus, das kaum eine andere Kanzlei so bietet.
Wir sind nicht für jeden die richtige Kanzlei. Und das ist gut so. Damit Du es selbst einschätzen kannst, sagen wir es offen.
„Klarheit, Ordnung und Wissen, was es braucht.“
— Nicole Mall, Rechtsanwaltsfachangestellte, von Anfang an dabei
„Die Mandanten müssen sich gut betreut fühlen.“
— Miriam Zimmer, Rechtsfachwirtin
„Fristen sind mein Heiligtum.“
— Makbule Yildirim, Rechtsfachwirtin
Dann lass uns reden. Ein Satz genügt für den Anfang.