Wer unter Rhizarthrose leidet, hat nicht nur mit Schmerzen im Daumen zu kämpfen, sondern auch mit handfesten Problemen im Berufsalltag. Bei dieser Form der Arthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Gelenknorpels im Bereich des Daumensattelgelenks. Frauen sind häufier betroffen als Männer.
Alltägliche Tätigkeiten wie Greifen, Halten, Tippen oder das Führen von Werkzeugen werden zunehmend zur Belastung. Viele Betroffene fragen sich, wie lange sie ihren Beruf noch ausüben können. Spätestens, wenn die eigene Berufsunfähigkeit im Raum steht und die Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen verweigert oder verzögert, wird aus einer medizinischen Diagnose schnell ein existenzielles Rechtsproblem.
Die Experten der Kanzlei Rechtsanwälte für Berufsunfähigkeit Ostheim & Klaus PartmbB sind auf den Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert und erklären in diesem Beitrag, wann Rhizarthrose zur Berufsunfähigkeit führen kann, warum nicht die Diagnose allein, sondern deren Auswirkungen auf Ihren konkreten Beruf entscheidend sind, welche medizinischen und beruflichen Nachweise die Versicherung verlangt und wie Sie bei einer Ablehnung Ihrer BU-Rente mit anwaltlicher Unterstützung gezielt dagegen vorgehen können.
Inhalt
Warum kann Rhizarthrose ein ernstes Risiko für Berufsunfähigkeit darstellen?
Rhizarthrose ist eine Arthrose des Daumensattelgelenks und zählt zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen der Hand. Anfangs spüren viele Betroffene nur leichte Schmerzen beim Greifen oder Öffnen von Flaschen. Im weiteren Verlauf entstehen jedoch spürbare Einschränkungen bei alltäglichen Handbewegungen. Genau diese Einschränkungen können zu einem ernsthaften beruflichen Problem werden.
Da der Daumen bei nahezu allen manuellen Tätigkeiten eine zentrale Rolle spielt, wirkt sich Rhizarthrose schnell auf die Fähigkeit aus, den eigenen Beruf weiterhin auszuüben. Ob in handwerklichen Berufen, im Verkauf, in der Pflege oder sogar im Büro: Überall sind präzise Griffbewegungen und eine zuverlässige Handkraft erforderlich. Wenn Schmerzen, Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen dauerhaft bestehen, fragen sich viele Betroffene, ob sie ihren Beruf überhaupt noch ausüben können.
Warum die Erkrankung zunehmend relevant für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist
In unserer anwaltlichen Praxis zeigt sich, dass Rhizarthrose häufig zu langwierigen Auseinandersetzungen mit Berufsunfähigkeitsversicherern führt. Versicherte unterschätzen oft, wie wichtig eine klare medizinische Dokumentation sowie eine professionelle Darstellung der persönlichen beruflichen Anforderungen sind. Gleichzeitig neigen Versicherungen dazu, die Einschränkungen durch Rhizarthrose zu relativieren, obwohl die Erkrankung die Handfunktion erheblich beeinträchtigen kann.
Für Betroffene ist es daher entscheidend, die Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und einer möglichen Berufsunfähigkeit frühzeitig zu verstehen. Wer rechtzeitig die richtigen Schritte einleitet, erhöht seine Chancen erheblich, seine Ansprüche gegenüber der Versicherung erfolgreich durchzusetzen.
Sie leiden unter Rhizarthrose und Ihre BU-Versicherung stellt sich quer? Dann lassen Sie jetzt Ihre Ansprüche professionell prüfen!
Die Anerkennung einer Berufsunfähigkeit aufgrund von Rhizarthrose ist für viele Betroffene ein schwieriger Prozess. Oft erhalten Versicherte Schreiben, in denen Leistungsanträge abgelehnt, Nachforderungen gestellt oder die medizinische Einschätzung angezweifelt wird. Unsicherheit, Frustration und das Gefühl, im entscheidenden Moment allein gelassen zu werden, sind die Folge. Dabei hängt ihre finanzielle Existenz häufig unmittelbar davon ab, dass die BU-Rente rechtzeitig ausgezahlt wird.
Genau hier setzen wir an. Die Experten der Kanzlei OK Rechtsanwälte für Berufsunfähigkeit Ostheim und Klaus PartmbB sind auf das Recht der Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert und verfügen über umfassende Erfahrung mit Leistungsfällen aufgrund von Rhizarthrose. Wir kennen die typischen Argumentationsmuster der Versicherer und wissen, welche medizinischen und beruflichen Nachweise entscheidend sind, um Ihren Anspruch überzeugend durchzusetzen.
Wir prüfen Ihren BU-Antrag, analysieren die Begründung der Ablehnung, bewerten medizinische Unterlagen und formulieren eine fundierte rechtliche Strategie. Ob Sie sich gerade im Antragsverfahren befinden, auf ein Nachforderungsschreiben reagieren müssen oder bereits einen Ablehnungsbescheid erhalten haben, wir setzen Ihre Rechte mit Nachdruck durch. Wenn nötig, begleiten wir Sie auch durch das außergerichtliche Verfahren und vertreten Sie vor Gericht.
Handeln Sie jetzt! Je früher Sie anwaltliche Unterstützung in Anspruch nehmen, desto besser. Eine frühzeitige rechtliche Einschätzung kann verhindern, dass Fristen verstreichen oder Ihre Position geschwächt wird.
Was genau ist Rhizarthrose
Rhizarthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die das Daumensattelgelenk betrifft. Dieses Gelenk verbindet den ersten Mittelhandknochen mit dem Handwurzelknochen, dem os trapezium, und ermöglicht wesentliche Bewegungen des Bewegungsapparates der Hand wie Greifen, Drehen und den für die Hand so wichtigen Pinzettengriff. Wird der Gelenkknorpel im Daumensattelgelenk abgebaut, reiben die Knochen aneinander, was Schmerzen, Entzündungen und deutliche Funktionsverluste verursacht.
Rhizarthrose Berufsunfähigkeit
Die Rhizarthrose ist die häufigste degenerative Erkrankung im Bereich der Hand. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Mögliche Ursachen sind Überlastung oder Fehlbelastung des Daumens. Bei Frauen können auch hormonelle Veränderungen, z.B. nach den Wechseljahren, eine Rolle spielen.
Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend. Zunächst verspüren viele Betroffene nur ein Ziehen im Daumen oder leichte Schmerzen bei Belastung, etwa beim Öffnen eines Schraubverschlusses. Mit der Zeit verschlechtern sich Beweglichkeit und Kraft erheblich. Dadurch werden alltägliche Handgriffe erschwert und Beeinträchtigungen treten immer deutlicher zutage.
Türen öffnen, Tippen, Schrauben drehen, Schreiben oder das Halten kleiner Gegenstände können zunehmend zur Herausforderung werden. Für eine Berufsunfähigkeit ist genau diese Einschränkung der alltäglichen Handfunktionen relevant, da der Daumen für nahezu jede Tätigkeit im Bewegungsapparat essenziell ist.
Welche Symptome bei Rhizarthrose für den Beruf eine Rolle spielen
Türen öffnen, Tippen, Schrauben drehen, Schreiben oder das Halten kleiner Gegenstände können zunehmend zur Herausforderung werden. Für eine Berufsunfähigkeit ist genau diese Einschränkung der alltäglichen Handfunktionen relevant, da der Daumen für nahezu jede Tätigkeit im Bewegungsapparat essenziell ist.
Für die Beurteilung der Berufsunfähigkeit spielt die Funktionsfähigkeit eine zentrale Rolle. Wenn Beweglichkeit und Kraft des Daumens dauerhaft eingeschränkt sind, wird eine zuverlässige Arbeitsleistung kaum noch möglich. Viele Betroffene vermeiden bestimmte Bewegungen, was jedoch keine nachhaltige Linderung bewirkt und den Verschleiß durch Fehlbelastungen langfristig sogar beschleunigen kann.
Wie sich der Verlauf der Rhizarthrose entwickelt
Rhizarthrose ist eine fortschreitende Erkrankung. Der Knorpelabbau lässt sich nicht vollständig stoppen, auch wenn konservative Behandlungen die Beschwerden zeitweise lindern können. Zu Beginn helfen oft Schienen, Medikamente oder Physiotherapie, dennoch erleben viele Patienten trotz Therapie eine weitere Verschlechterung ihrer Handfunktion.
In schwereren Fällen wird eine Operation notwendig. Auch nach einem chirurgischen Eingriff bleibt die Belastbarkeit des Daumens jedoch häufig reduziert und Beeinträchtigungen können dauerhaft bestehen bleiben. Diese chronische Entwicklung ist im Rahmen der BU relevant, da Versicherer nachvollziehbare und langfristige Nachweise über die Einschränkungen benötigen, um eine dauerhafte Berufsunfähigkeit beurteilen zu können.
Möglichkeiten einer Behandlung und OP-Verfahren
Konservative Behandlungen umfassen Schienen, physiotherapeutische Maßnahmen, entzündungshemmende Medikamente, Schmerzmittel oder Injektionen. Diese können Beschwerden verringern, beheben jedoch nicht den eigentlichen Schaden am Gelenkknorpel und nicht den zugrunde liegenden Gelenkverschleiß. Je nach Stadium kann eine Operation sinnvoll sein, die das Gelenk stabilisiert oder versteift. Dennoch kommt es selbst nach einer Operation nicht immer zu einer vollständigen Wiederherstellung der Handkraft oder der Beweglichkeit.
Berufsunfähigkeitsversicherungen prüfen daher häufig, ob alle zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden. Eine realistische medizinische Einschätzung in Kombination mit der Analyse der verbleibenden beruflichen Fähigkeiten ist für einen erfolgreichen BU-Antrag entscheidend.
Welche Auswirkungen hat Rhizarthrose auf die berufliche Leistungsfähigkeit?
Das Daumengelenk, oder genauer das Daumensattelgelenk, spielt eine zentrale Rolle in nahezu allen Bewegungen der Hand. Ohne einen funktionstüchtigen Daumen und Gelenke sind Greifen, Halten, Drücken oder feinmotorische Bewegungen stark eingeschränkt. Genau diese Bewegungen bilden die Grundlage für einen Großteil beruflicher Tätigkeiten.
Verursacht die Rhizarthrose Schmerzen oder lässt die Kraft im Daumen spürbar nach, wirkt sich dies direkt auf die Fähigkeit aus, die täglichen Arbeitsanforderungen zuverlässig zu erfüllen. Besonders problematisch ist, dass die Beschwerden in vielen Fällen chronisch verlaufen und sich unter Belastung zunehmend verstärken.
Berufsunfähigkeit durch Rhizarthrose: diese Berufsgruppen sind besonders betroffen
Rhizarthrose kann in nahezu jedem Beruf Einschränkungen verursachen, doch bestimmte Tätigkeiten sind besonders anfällig. Handwerkliche Berufe wie Elektriker, Maler oder Monteure erfordern eine konstante und kraftvolle Greifbewegung des Daumengelenks. Pflegekräfte müssen Patienten sicher halten, lagern oder stützen und sind daher ebenfalls stark belastet. Ist dieses Gelenk durch Arthrose geschädigt, sind viele Handgriffe nur noch schwerlich oder überhaupt nicht mehr möglich.
Auch Verkäufer und Kassierer sind betroffen, da sie permanent mit Waren oder Kassensystemen arbeiten und auf präzise Fingerbewegungen angewiesen sind. Doch auch Büroangestellte, die überwiegend am Computer arbeiten, können erhebliche Schwierigkeiten entwickeln, da häufige Klickbewegungen, das Tippen oder das Halten der Hand in einer bestimmten Position die Schmerzen verstärken.
Somit betrifft die Arthrose des Daumensattel Gelenks nicht nur körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten, sondern auch Berufe, die eine fein abgestimmte Motorik erfordern. Je nach Ausprägung kann die Erkrankung Betroffene vollständig aus dem Arbeitsalltag reißen oder ihre Leistungsfähigkeit so weit mindern, dass ein regulärer Berufsalltag nicht mehr möglich ist.
Berufsrelevante Symptome und wie sie die Berufsausübung beeinträchtigen
Arbeitsrelevant sind vor allem Symptome wie Schmerzen, Kraftverlust und eingeschränkte Beweglichkeit des Gelenks im Daumen. Diese Symptome führen dazu, dass Greifbewegungen nur noch unter erheblicher Anstrengung möglich sind. Werkzeuge können aus der Hand rutschen, das Heben von Gegenständen fühlt sich unsicher an und präzise Tätigkeiten werden zunehmend fehleranfällig. Betroffene vermeiden zudem bestimmte Bewegungen, was Ausweichhaltungen begünstigt und weitere Beschwerden verursacht.
Die Erkrankung wirkt sich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch aus. Ständige Schmerzen oder die Angst vor Schmerzspitzen beeinträchtigen die Konzentration und Ausdauer. Gerade im Kontext der BU ist diese Kombination ein entscheidender Faktor, da nicht nur die Funktionsfähigkeit der Hand, sondern auch die Belastbarkeit im gesamten Arbeitsprozess bewertet wird.
Wann aus Einschränkungen eine mögliche Berufsunfähigkeit durch Rhizarthrose wird
Die entscheidende Frage lautet, ob die Beschwerden dauerhaft dazu führen, dass die betroffene Person ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht mehr zuverlässig und zu mindestens fünfzig Prozent ausführen kann. Viele Versicherte bemerken oftmals zu spät, dass die Symptome der Rhizarthrose über Monate konstant bleiben oder sich verschlechtern. In einem solchen Verlauf kann der Übergang von einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit zu einer möglichen BU fließend sein.
Wer frühzeitig erkennt, dass er die beruflichen Anforderungen dauerhaft nicht mehr erfüllen kann, hat bessere Chancen, seine Situation professionell zu dokumentieren und gegenüber der Berufsunfähigkeitsversicherung klar darzustellen.
Entscheidet die Diagnose über die Berufsunfähigkeit?
Oft existiert der Irrglaube, dass eine bestimmte Diagnose benötigt wird, um eine private BU-Rente zu beantragen. Allerdings reicht die Diagnose allein nicht aus. Denn bei der Frage nach der Berufsunfähigkeit kommt es darauf an, wie sich eine gesundheitliche Einschränkung, Krankheit oder ein mehr als üblicher Kräfteverfall auf die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit auswirkt.
Dass es nicht auf die Diagnose z.B. einer Arthrose allein ankommt, zeigt sich bereits in der Definition der Berufsunfähigkeit im Versicherungsrecht. Demnach liegt Berufsunfähigkeit vor, wenn eine Person aufgrund von Krankheit, Unfall oder Kräfteverfalls voraussichtlich dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, ihre zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent auszuüben.
Entscheidend ist also, ob die betroffene Person die zentralen Arbeitsanforderungen ihres Berufs noch zuverlässig und ohne unzumutbare Schmerzen oder Einschränkungen erfüllen kann. Die Diagnose selbst spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Versicherungen prüfen daher primär die funktionelle Leistungsfähigkeit im konkreten Berufsalltag.
Warum die Diagnose Rhizarthrose allein nicht ausreicht
Eine medizinische Diagnose wie Rhizarthrose ist zunächst nur eine Beschreibung des Gesundheitszustands. Sie sagt jedoch nichts darüber aus, wie stark die betroffene Person im Alltag, insbesondere im Beruf, tatsächlich eingeschränkt ist. Zwei Personen mit derselben Diagnose können eine völlig unterschiedliche Belastbarkeit aufweisen.
Während der eine vielleicht nur leichte Beschwerden verspürt, kann der andere aufgrund hoher schmerzbedingter Einschränkungen kaum noch Werkzeuge halten, Präzisionsarbeiten ausführen oder tippen. Außerdem kommt es darauf an, welche beruflichen Tätigkeiten die beiden Personen mit gleicher Diagnose ausüben. Für den einen kann die berufliche Tätigkeit aufgrund der Ausprägung der Krankheit unmöglich sein, für den anderen nicht.
Für die Anerkennung der Berufsunfähigkeit ist daher entscheidend, wie stark die gesundheitliche Einschränkung die jeweilige berufliche Tätigkeit beeinträchtigt. Die Diagnose bildet lediglich die medizinische Grundlage und ersetzt nicht die Bewertung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit.
Warum Versicherungen die konkreten Auswirkungen auf den Beruf prüfen
Berufsunfähigkeitsversicherungen bewerten jede gesundheitliche Einschränkung im Kontext der zuletzt ausgeübten konkreten Tätigkeit. So kann eine Rhizarthrose für einen Büroangestellten eine moderate Einschränkung darstellen, während sie für einen Handwerker oder eine Pflegekraft existenzbedrohend sein kann. Ein Uhrmacher kann beispielsweise ohne Pinzettengriff kaum seiner Tätigkeit nachgehen, während dies bei einem anderen Beruf völlig anders zu bewerten wäre.
Versicherungen analysieren daher genau:
- Welche Handbewegungen sind im Beruf täglich erforderlich
- Wie lange müssen diese Bewegungen ausgeführt werden
- Wie wirkt sich die Erkrankung auf Kraft, Ausdauer und Präzision aus
- Welche Einschränkungen sind medizinisch dokumentiert
- Bestehen diese Einschränkungen dauerhaft
Genau an dieser Stelle scheitern viele Anträge, weil Betroffene zwar die Diagnose nachweisen, die Auswirkungen auf ihren konkreten Arbeitsalltag jedoch nicht ausreichend belegen können. Das ist auch nicht verwunderlich, denn wie sollen Versicherte wissen, wie diese Auswirkungen korrekt und für die Versicherung überzeugend nachgewiesen werden müssen.
Warum eine realistische und präzise Tätigkeitsdarstellung bei einer Berufsunfähigkeit durch Rhizarthrose entscheidend ist
Um eine Berufsunfähigkeitsrente erfolgreich geltend zu machen, muss der Versicherte nachvollziehbar darstellen, welche beruflichen Tätigkeiten notwendig sind, welche Diagnosen und gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen und warum die beruflichen Tätigkeiten aufgrund der Rhizarthrose nicht mehr ausgeführt werden können. Eine ungenaue oder unvollständige Tätigkeitsbeschreibung führt oft dazu, dass Versicherungen annehmen, die betroffene Person könne wesentliche Teile ihrer Arbeit weiterhin leisten.
Eine detaillierte Beschreibung der täglichen Abläufe, Zeitanteile, körperlichen Beanspruchungen und Bewegungsanforderungen ist daher unverzichtbar. Erst wenn diese Informationen mit den medizinischen Befunden zusammengeführt werden, lässt sich eine Berufsunfähigkeit fachlich und rechtlich schlüssig begründen.

Was bei der Beantragung der BU-Rente wichtig ist und warum Sie bereits dabei anwaltliche Unterstützung beanspruchen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag
Welche Nachweise benötigt die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Rhizarthrose?
Damit die Versicherungsgesellschaft die Leistungsprüfung korrekt durchführen kann, benötigt sie umfangreiche medizinische Nachweise. Dazu gehören ärztliche Diagnosen, Befunde und Ergebnisse bildgebender Verfahren wie Röntgen oder MRT. Ebenso wichtig ist eine lückenlose Dokumentation des bisherigen Behandlungsverlaufs.
Da die Versicherer nachvollziehbare Informationen über Schmerzintensität, Beweglichkeit, Kraftverlust und die Wirkung verschiedener therapeutischer Maßnahmen verlangen, ist die Auswahl der medizinischen Unterlagen für den erfolgreichen Ausgang des Verfahrens ausschlaggebend. Diese medizinischen Informationen bilden die Grundlage für die Einschätzung, ob die Krankheit bzw. gesundheitliche Einschränkung dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Handfunktion führt.
Funktionelle Nachweise bei Rhizarthrose entscheidend
Neben klassischen ärztlichen Befunden sind funktionelle Nachweise besonders wertvoll. Sie zeigen konkret, ob die Greifkraft, die Feinmotorik und der Bewegungsumfang des Daumens für die beruflichen Anforderungen ausreichen. Oft sind dazu spezielle Funktionstests notwendig, die objektiv erfassen, wie stark die Hand im Alltag eingeschränkt ist. Diese Angaben sind für die Berufsunfähigkeitsversicherung essenziell, denn sie ermöglichen eine realistische Einschätzung der Leistungsfähigkeit im Berufsleben und somit der Frage, ob eine BU wegen Arthrose des Daumengelenks vorliegt.
Berufliche Dokumentationen stärken den BU-Antrag
Neben der medizinischen Seite ist die berufliche Dokumentation ein zentraler Bestandteil des Antrags. Versicherungen benötigen ein präzises Tätigkeitsprofil, das zeigt, welche Bewegungen, Belastungen und Arbeitsabläufe im Berufsalltag eine Rolle spielen. Wer nur eine oberflächliche oder unvollständige Beschreibung abgibt, riskiert Missverständnisse und damit eine Ablehnung des Antrags.
Mit anwaltlicher Unterstützung kann eine genaue Schilderung der täglichen Aufgaben erarbeitet werden, die die Versicherung überzeugen kann. Dabei sind beispielsweise der zeitliche Anteil und die körperlichen Anforderungen der beruflichen Tätigkeit anzugeben, um sicherzustellen, dass die Auswirkungen der Rhizarthrose auf die konkrete Tätigkeit für die Versicherung nachvollziehbar sind.
Warum fast alle Ablehnungen auf unvollständigen oder widersprüchlichen Nachweisen beruhen
Unsere anwaltliche Praxis zeigt, dass viele BU-Anträge nicht an der Erkrankung selbst scheitern, sondern an der Art und Qualität der eingereichten Unterlagen. Unklare oder sich sogar widersprechende Arztberichte, fehlende Untersuchungen, nicht belegte Einschränkungen oder widersprüchliche Angaben zwischen Tätigkeitsbeschreibung und Befunden führen häufig dazu, dass Versicherungen eine Berufsunfähigkeitsrente ablehnen oder genaue Nachfragen stellen.
Nicht selten werden BU-Renten auch deshalb abgelehnt, weil die Versicherten solche Nachfragen nicht oder nicht korrekt beantworten können, da ihnen das nötige Spezialwissen fehlt. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die fehlende Reaktion auf Nachfragen der Versicherung statistisch der Ablehnungsgrund Nummer 1 ist. Genau hier ist professionelle Unterstützung durch auf das Versicherungsrecht und die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisierte Rechtsanwälte entscheidend.
Warum der BU-Antrag mit anwaltlicher Unterstützung deutlich erfolgreicher ist
Ein Antrag auf BU-Rente ist kein einfacher Antrag oder eine einfache Schadensmeldung an die Versicherung, auch wenn dies meist formlos möglich ist, sondern ein komplexes juristisches und medizinisches Verfahren. Versicherungen prüfen jede Angabe sehr genau und nutzen Unklarheiten oder Lücken im Antrag oft zu Ungunsten der Versicherten, um BU-Renten abzulehnen.
Deshalb ist es besonders wichtig, den Antrag nicht allein zu stellen. Die Spezialisten der Kanzlei OK Rechtsanwälte sind Fachanwälte für Versicherungsrecht und Experten für Berufsunfähigkeitsversicherungen. Sie wissen genau, welche Unterlagen erforderlich sind, wie Tätigkeitsprofile formuliert werden sollten und welche medizinischen Nachweise die Versicherungen überzeugen.
Unsere anwaltliche Unterstützung sorgt dafür, dass alle relevanten Unterlagen vollständig, widerspruchsfrei und juristisch präzise eingereicht werden. Darüber hinaus können wir die Kommunikation mit der Versicherung übernehmen, Rückfragen medizinisch und rechtlich korrekt beantworten und frühzeitig verhindern, dass der Antrag auf BU-Rente nur wegen formaler Fehler oder fehlender Unterlagen scheitert.
Wer aufgrund einer Rhizarthrose auf BU-Leistungen angewiesen ist, sollte deshalb unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Dies erhöht die Erfolgsaussichten erheblich und schützt vor unnötigen Verzögerungen oder Ablehnungen.
Was können Betroffene bei einer Ablehnung der BU-Versicherung tun?
Eine Ablehnung des Antrags bedeutet nicht, dass der Anspruch verloren ist. Oft erfolgt eine Ablehnung zunächst, weil Unterlagen unvollständig sind, medizinische Befunde missverstanden wurden oder die beruflichen Einschränkungen nicht präzise genug dargestellt wurden. Betroffene sollten daher nach einer Ablehnung Ruhe bewahren und zunächst prüfen lassen, ob die Begründung der Versicherung sachlich und rechtlich haltbar ist. In vielen Fällen bestehen gute Chancen, den Anspruch mit anwaltlicher Unterstützung oder gerichtlich erfolgreich durchzusetzen.
Was nach einer Ablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung bei Rhizarthrose wichtig ist
Ein zentraler Schritt ist, gegen die Ablehnung der Versicherung juristisch und inhaltlich vorzugehen. Dazu sollten die Ablehnungsgründe ermittelt und geprüft werden, wie man gegen die Argumentation der Versicherung vorgehen kann. Dies kann beispielsweise durch die Einholung eines ärztlichen Gutachtens oder die genauere Begründung der gesundheitlichen Einschränkungen und der beruflichen Tätigkeit sowie deren Auswirkungen auf die Berufsfähigkeit erfolgen.
Es kann auch sinnvoll sein, mit geeigneten Unterlagen Widersprüche oder Ungenauigkeiten aufzulösen. Dazu gehören ausführlichere ärztliche Stellungnahmen, zusätzliche Funktionstests oder eine präzisere Beschreibung des beruflichen Tätigkeitsprofils. Versicherungen fordern häufig weitere Gutachten an, um die Einschränkungen bei Rhizarthrose besser bewerten zu können. Wichtig ist, dass Betroffene diesen Prozess nicht unvorbereitet und ohne rechtliche Unterstützung durchlaufen, da jede Formulierung und jeder Nachweis Einfluss auf die Bewertung der Leistungsfähigkeit haben kann.
Wie ein spezialisierter Rechtsanwalt die Chancen auf eine BU-Rente erhöht
Bei einer BU-Rente durchläuft man, wenn man mit der Ablehnung der Versicherung nicht einverstanden ist, kein Widerspruchsverfahren wie bei einer staatlichen Sozialleistung. Allerdings muss man außergerichtlich dennoch versuchen, die Versicherung inhaltlich, juristisch und medizinisch davon zu überzeugen, ihre Entscheidung zu revidieren. Dabei zeigt sich, ob die Argumentation der Versicherten belastbar ist und die rechtlichen Anforderungen an einen BU-Nachweis erfüllt wurden. Die Erfahrung zeigt, dass Anträge mit fachanwaltlicher Unterstützung deutlich bessere Erfolgsaussichten haben.
Die Kanzlei OK Rechtsanwälte für Berufsunfähigkeit Ostheim und Klaus PartmbB ist auf das Versicherungsrecht und insbesondere auf die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert. Sie kennt die typischen Ablehnungsstrategien der Versicherer und weiß, welche Nachweise erforderlich sind, um einen Anspruch überzeugend darzulegen. Wir prüfen medizinische Unterlagen, formulieren die Tätigkeitsdarstellung juristisch korrekt und sorgen dafür, dass die Argumentation fachlich fundiert und widerspruchsfrei erfolgt. Dadurch wird verhindert, dass formale Fehler oder missverständliche Angaben die Erfolgsaussichten mindern.
Unterstützung im Klageverfahren
Wenn auch außergerichtlich keine Einigung erzielt wird und die Versicherung bei ihrer Ablehnung bleibt, kann ein Klageverfahren sinnvoll sein. Ein solches Verfahren erfordert eine präzise rechtliche Strategie. Die Kanzlei Ostheim und Klaus PartmbB unterstützt Betroffene dabei, medizinische Zusatzgutachten anzufordern, fehlerhafte Bewertungen der Versicherung aufzudecken und den tatsächlichen Umfang der Einschränkungen nachvollziehbar darzustellen. Besonders bei Rhizarthrose ist es entscheidend, die funktionellen Auswirkungen auf die konkrete berufliche Tätigkeit detailliert zu belegen.
Ein spezialisiertes Anwaltsteam übernimmt die juristische Beweisführung und die strategische Steuerung des gesamten Verfahrens. Dadurch werden die Chancen deutlich erhöht, die berechtigten BU-Leistungen durchzusetzen. Wer wegen Rhizarthrose von einer Ablehnung betroffen ist, sollte diesen Weg keinesfalls ohne professionelle Unterstützung gehen.

Mehr dazu, wie Sie bei der Ablehnung der BU-Rente vorgehen können, lesen Sie in diesem Beitrag
Fazit: Rhizarthrose und BU
- Rhizarthrose kann die berufliche Leistungsfähigkeit erheblich einschränken: Die Erkrankung betrifft das Daumensattelgelenk, das für fast alle Handbewegungen essenziell ist, und ist eine typische Verschleißerkrankung. Verschleiß und Überbelastung sind häufige Ursachen dieser Form der Arthrose. Schmerzen, Kraftverlust und eingeschränkte Beweglichkeit wirken sich direkt auf die Ausübung vieler Berufe aus und können eine BU begründen.
- Nicht die Diagnose entscheidet über die BU, sondern deren Auswirkungen: Eine Rhizarthrose-Diagnose allein genügt nicht für einen Anspruch. auf eine BU-Rente Maßgeblich ist, wie stark die Erkrankung die konkrete berufliche Tätigkeit beeinträchtigt und ob mindestens fünfzig Prozent der beruflichen Leistungsfähigkeit dauerhaft nicht mehr erbracht werden können.
- Gründliche medizinische und berufliche Nachweise sind entscheidend für den Erfolg des BU-Antrags: Versicherungen prüfen sorgfältig, ob Schmerzen, Funktionsverluste und berufliche Belastungen des Daumensattelgelenks umfassend dokumentiert sind. Funktionstests, präzise Tätigkeitsbeschreibungen und vollständige Befunde erhöhen die Erfolgsaussichten erheblich.
- Viele BU-Anträge scheitern an formalen Fehlern oder unvollständigen Unterlagen: Häufig entstehen Ablehnungen der BU-Rente durch die Versicherung, weil Tätigkeitsprofile ungenau sind, medizinische Unterlagen Lücken aufweisen oder Nachfragen der Versicherung falsch beantwortet werden. Dies liegt oft nicht an der Erkrankung selbst, sondern am Nachweis der Einschränkungen.
- Bei Ablehnung bestehen weiterhin gute Chancen, besonders mit anwaltlicher Unterstützung: Auch eine erste Ablehnung bedeutet nicht das Ende des Anspruchs. Ein spezialisiertes Anwaltsteam kann fehlerhafte Bewertungen aufdecken, überzeugende Nachweise zusammenstellen und die Rechte der Versicherten außergerichtlich oder gerichtlich wirkungsvoll durchsetzen.
Sie möchten Ihre Chancen auf eine erfolgreiche BU-Anerkennung bei Rhizarthrose erhöhen?
Die OK Rechtsanwälte für Berufsunfähigkeit Ostheim & Klaus PartmbB sind auf das Versicherungsrecht und insbesondere auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisiert. Wenn Sie Unterstützung beim Antrag, bei der Nachprüfung oder nach einer Ablehnung benötigen, erhalten Sie hier kompetente, engagierte und durchsetzungsstarke Hilfe. Zögern Sie nicht und lassen Sie Ihren Fall jetzt prüfen!






